Die Welt jenseits der Stille

„Es ist ein melancholischer, kluger Film, der das Leben preist.”

MITTELDEUTSCHE ZEITUNG

„Vielleicht der interessanteste Film über Corona,
weil er nicht die Leere erzählt, sondern das, was sie verbirgt.”

YSABEL FANTOU, DOKFEST MÜNCHEN

DER FILM


Auf einmal steht die Welt still. Auf allen Kontinenten finden sich die Menschen in einem Lockdown wieder. Die Welt, wie wir sie kennen, ist Vergangenheit. Was kommen wird, ist ungewiss. Die Auswirkungen eines unsichtbaren Virus fordert die Gesellschaften heraus. Die Menschen sind auf sich selbst zurückgeworfen.

Eine Mutter sieht während des Ausgangsverbots die ersten Schritte ihres Babys und sehnt sich nach ihrer Familie. Eine Altenpflegerin trägt in einem fremden Land eine alte Frau zu Grabe. Ein blinder Mann hört auf einmal eine ganz andere Welt. Ein obdachloser Pizzabote versteht, dass er wichtig ist und das ihm selbst das wichtigste fehlt: eine Wohnung. Ein Ehepaar muss sich einer jahrelangen Beziehungskrise stellen. Ein DJ schreibt Songs über den Weltuntergang und ist so kreativ wie nie zuvor. Eine junge Frau kehrt in die Welt ihrer ultraorthodoxen Kindheit zurück. Ein Klinikmitarbeiter separiert sich aus Liebe und sorgt für andere. Eine alleinerziehende Schuhputzerin kümmert sich um die Sicherheit ihrer Tochter. Ein Kampfsportlehrer aus China sucht Halt in einer fremden Welt. Die Bewohner eines indigenen Dorfes schotten sich ab und bauen vorsorglich ein Haus für die Infizierten. Und am Rande einer Stadt treiben Schäfer jeden Tag unbeirrt ihre Herde zu einer Quelle.

TRAILER

IM KINO

25. 08.2021 HALLE *** DEUTSCHLAND PREMIERE ***

MITTWOCH, 25.08.2021, 21:00 UHR
PUSCHKINO / Sommerkino im WUK Theater Quartier
www.puschkino.de/

ab 02.09. 2021 HALLE

ab 02.09.2021 BERLIN

B-WARE! LADEN KINO
https://ladenkino.de/

SPUTNIK KINO AM SÜDSTERN
https://www.sputnik-kino.com/

ab 02.09.2021 BOCHUM

ab 02.09.2021 CHEMNITZ

ab 02.09.2021 HEPPENHEIM

SAALBAU FILMTHEATER
https://www.kino-heppenheim.de/

ab 02.09.2021 KARLSRUHE

SCHAUBURG-THEATER
https://schauburg.de/

ab 02.09.2021 MÜNCHEN

WERKSTATT-KINO
http://werkstattkino.de/

ab 02.09.2021 NÜRNBERG

ab 02.09.2021 PFORZHEIM

ab 02.09.2021 SCHWEINFURT

ab 02.09.2021 STUTTGART

ab 02.09.2021 TÜBINGEN

ab 02.09. 2021 ULM

ab 04.09.2021 ATTENDORN

ab 09.09.2021 AUGSBURG

ab 09.09.2021 DRESDEN

ab 09.09.2021 LEIPZIG

LURU-KINO IN DER SPINNEREI
https://www.luru-kino.de/

ab 14.09.2021 FÜSSEN

am 15.09.+16.09.2021 MAGEDBURG / DOK Fest

MORITZHOF
https://moritzhof-magdeburg.de/
15.09. OPENAIR KINO VOLKSBAD BUCKAU
16.09. OPENAIR KINO FEUERWACHE SUDENBURG

ab 16.09.2021 INGOLSTADT

ab 14.10.2021 BREMEN

DIRECTOR’S NOTE

Im März 2020, unmittelbar zu Beginn des ersten Lockdowns in Deutschland, hatte ich zusammen mit den Produzenten von Sundayfilm die Idee, einen weltumspannenden Dokumentarfilm über die Pandemie zu drehen. Das war zu einem Zeitpunkt, als wir wohl alle geschockt und zugleich ein Stück weit fasziniert davon waren, was ein Virus auf der Welt offenlegen und auslösen kann. Wir wollten ein filmisches Zeitdokument schaffen, das ein globales Phänomen global abbildet, allerdings fernab von den Zahlen, Fakten und Experten – Meinungen, die die Medien überfluteten. Wir wollten wissen: was macht die Pandemie mit den Menschen und wie beeinflußt sie ihr Leben? Wie gehen sie mit der unbekannten und bedrohlichen Situation um, welche Konsequenzen ziehen sie daraus? Die Pandemie als Auslöser für menschliche Reaktionen auf eine weltweite Krise – das hat uns interessiert.

Was dann folgte, war für uns alle ein großes filmisches Abenteuer und letztlich auch ein Experiment. Zusammen mit den Regiekollegen Michele Cinque und Andreas Pichler und der Editorin Antonia Fenn bildeten wir ein Kreativteam, das in Windeseile zwölf Regisseure auf der ganzen Welt für unser Projekt gewinnen konnte. Nach den ersten Uploads des Rohmaterials wurde schnell der Reiz aber auch die Herausforderung für den Schnitt unseres Filmes klar: die zwölf Erzählungen hätten inhaltlich und stilistisch kaum unterschiedlicher sein können. Am Ende der halbjährigen Drehzeit hatten wir 160 Stunden vollkommen diverses Rohmaterial, das wir irgendwie zu einem in sich stimmigen Film zusammenfügen mussten.

Unser aller Dank geht in erster Linie an die Protagonisten. Sie haben sich in einer Ausnahmesitutation mit der Kamera begleiten lassen, haben uns intime Einblicke in ihr Leben gewährt und uns an ihren Gedanken teil haben lassen. Ihnen wurde durch die Pandemie ihre Verletzbarkeit aber auch ihre Fähigkeit, damit umzugehen, vor Augen geführt. Sie alle einte der Zwang, Verzicht und Bescheidenheit zu üben, was ihnen in einer globalisierten, Freiheit liebenden und gleichzeitig auf Effizienz getrimmten Welt nicht leicht fiel.

Ich hoffe, dass uns ein emotionaler und authentischer Film über das erste Jahr der Pandemie gelungen ist, in dem man merkt, dass die Menschen noch die Kraft und den Willen hatten, aus den Wunden, die das Virus aufgerissen hat, etwas zu lernen und aus dieser Krise irgendetwas Gutes für sich mit zu nehmen. Vielleicht schafft es ja unser Film, bei den nicht enden wollenden Entbehrungen und persönlichen Tragödien diese Aufbruchstimmung vom letzten Jahr ein Stück weit in die heutige Zeit zu retten.

PRESSESTIMMEN

„Kurz gesagt: Obwohl man in diesen Zeiten zum Eskapismus neigt,
ist dieser Film eine Wohltat!”

ARTECHOCK FILMMAGAZIN, ONLINE

„Beim Zusehen entsteht ein verbindendes Gefühl, viele Geschichten berühren,
stimmen sogar zuversichtlich und optimistisch.”

KINO-ZEIT.DE

„Am stärksten, weil humansten, ist der Film immer dann,
wenn er ganz genau hinblickt auf die Schicksale (der Armen).”

ABENDZEITUNG MÜNCHEN

„Es ist ein melancholischer, kluger Film, der das Leben preist.”

MITTELDEUTSCHE ZEITUNG

„Vielleicht der interessanteste Film über Corona,
weil er nicht die Leere erzählt, sondern das, was sie verbirgt.

YSABEL FANTOU, DOKFEST MÜNCHEN

„Der Film ist sein eigenes Dokumentarfilmfest,
der ein Stück Corona-Zeigeschichte in intimen Porträts festhält.”

FILMJOURNALISTEN.DE

„Manuel Fenns Dokumentarfilm kombiniert
die persönlichen Erfahrungen seiner Protagonisten
zu einem stimmungsvollen, visuell gelungenen Kunstwerk universeller Einigkeit.”

PROGRAMMKINO.DE

„Braucht es dafür nun noch einen Dokumentarfilm?
Ja. Denn “Die Welt jenseits der Stille”
ist das filmische Zeitdokument der Stunde.”

MDR / ARTOUR

GALERIE

The World Beyond Silence
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Moskau - Promenade

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CREW

WRITTEN & DIRECTED BY
MANUEL FENN

EDITED BY
ANTONIA FENN, BFS

MUSIC
JAN KEHLCHEN & ECKART GADOW

EXECUTIVE PRODUCER
RENÉ FROTSCHER & THOMAS JESCHNER

CREATIVE CONSULTANTS
MICHELE CINQUE & ANDREAS PICHLER

COMMISSIONING EDITOR ZDF/3SAT
UDO BREMER

WORLD UNITS DIRECTORS

ALTO XINGU
TAKUMA KUIKURO

HAIFA
GUNDULA BECKMANN

KUALA LUMPUR
YIHWEN CHEN

MOSCOW
DIMITRII PERVUSHIN

NAIROBI
JOSEPH MUCHERU

RIO DE JANEIRO
VICTOR MAGRATH

COCHAMBAMBA
JULIO WEISS

BERLIN
MANUEL FENN & SOPHIA FENN

LONDON
AGOSTINA GUALÁ

NADSCHFABAD
ALI MOHAMMAD GHASEMI

NEW YORK
VALERIO CIRIACI

ROME
MICHELE CINQUE

ZWÖLF ERZÄHLUNGEN

ALTO XINGU, BRASILIEN

Die Kuikuro sind ein indigener Stamm im Alto Xingu im Amazonasgebiet. Sie versuchen mit allen Mitteln, das Corona-Virus aus ihrem Dorf fern zuhalten. Sie versorgen sich mit Hygieneartikeln, bauen gemeinsam ein Quarantänehaus, nutzen eine App zur Nachverfolgung der Mobilität und vertrauen auch ihrem alten, überliefertem Wissen. Eines Tages erreicht das Virus jedoch auch sie.

Regie: Takuma Kuikuro.
Takuma Kuikuro ist Filmemacher und Mitglied des indigenen Stammes der Kuikuro im Amazonas Gebiet. Ausgebildet durch das brasilianische NGO-Programm “Video in the Villages”/Video nas Aldeias, hat er internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung für seine Filme wie „The Day The Moon Menstruated“, „The Hyperwomen“ und „Kariokas“ erhalten.

COCHAMBAMBA, BOLIVIEN

Carmen & Julio sind seit neun Jahren zusammen. Aufgrund der Pandemie sind die beiden zum ersten Mal auf engsten Raum für längere Zeit mit ihren zwei Kindern „eingesperrt“ und das in ihrer schwersten Ehekrise. Sie setzen sich auf die Treppe vor ihrem Haus und erzählen vor der Kamera von ihrem Kampf um Selbstbestimmung und Partnerschaft. Jeweils aus ihrer Sicht. Dabei stören immer wieder die beiden Kinder oder die Schönheit des Abendhimmels über ihren Köpfen.

Regie: Julia Weiss
Julio Weiss arbeitet als Filmemacher, Produzent und Medienkünstler. Als Drehbuchautor und Regisseur war er für die preisgekrönten Dokumentation “Lithium Revolution” tätig war.
Er lebt derzeit in Bolivien.

HAIFA, ISRAEL

Dasi lebt wahlweise in einer Kooperative auf den Golanhöhen oder im quirligen Tel Aviv. Sie versucht sich, von ihrer ultra-orthodoxen Familie in Haifa zu emanzipieren und baut sich ein Leben als Künstlerin auf. Der Lockdown in Israel zwingt sie, zu ihrer Familie zurückzukehren. Ihre Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben leidet unter der Pandemie. Sie ist bei ihrer Familie und doch wieder allein.

BERLIN, DEUTSCHLAND

Meister Li ist seit sechs Jahren Kung-Fu Lehrer in Berlin. Er lebt auf acht Quadratmetern neben der Turnhalle. Einzig das Training mit seinen Schülern gab ihm bisher in der Fremde Halt. Als das Training im Lockdown eingestellt werden muss, trainiert er allein weiter. Als einziger Kontakt bleibt ihm vorerst nur seine Familie in China. So ganz versteht er den Umgang der Deutschen mit der Pandemie nicht. Die Politik müsste ähnlich wie in China entschlossener reagieren.

Der Einsamkeit überdrüssig, entschließt er sich, in Berlin ein neues eigenes Zimmer zu suchen.

Regie: Manuel Fenn und Sophia Fenn
Manuel Fenn ist ein deutscher Regisseur und Kameramann. Seine Arbeiten liefen erfolgreich auf vielen Festivals und wurden mehrfach prämiert. Einer seiner wichtigsten Filme ist der Langzeit-Dokumentarfilm “Parchim: International” (Co-Regie mit Stefan Eberlein), welcher 2016 in die Kinos kam. Sophia Fenn studierte Kamera an der HFF „Konrad Wolf” Babelsberg und arbeitet als Kamerafrau.

KUALA LUMPUR, MALAYSIA

Rollen ist seit seiner Geburt blind. Er arbeitet in einem Krankenhaus in Kuala Lumpur als Telefonist. In seiner Welt ist er auf Geräusche und auch Berührungen mit anderen Menschen angewiesen. Die Welt um ihn herum in der Pandemie so still und auch so kontaktarm zu erleben, fasziniert und beängstigt ihn zu gleich. Halt gibt ihm ein Besuch bei seiner Familie weitab von der Stadt in einem Dorf.

Regie: Yihwen Chen
Yihwen Chen ist eine malaysische Dokumentarfilmerin. Sie drehte und produzierte viele internationale Dokumentarfilme für History Channel, Crime & Investigation Network und CNA. Ihre Filme wie „Eye on the Ball”, „Like Toy Dolls” und „Memoria” wurden auf vielen internationalen Festivals gezeigt und prämiert.

LONDON, GROßBRITANNIEN

Agostina ist eine argentinische Filmemacherin und lebt mit ihrer Familie in London. Sie erlebt die Pandemie durch die Augen ihres Sohnes Dante, welcher zum Beginn des ersten Lockdowns zehn Monate alt ist. Ihr Traum, dass die auf der Welt verstreute Familie zum ersten Geburtstages von Dante sich in London zusammen findet, platzt ein ums andere Mal. Währenddessen lernt Dante laufen, sieht seine Großeltern nur als Gesichter auf einem Bildschirm und in Agostinas alter Heimat Argentinien setzt der Staat mit aller Härte die Einschränkungen durch.

Regie: Agostina Guala.
Agostina Guala ist eine argentinische Regisseurin und Schauspielerin. Sie lebt in London. Mit Ihrem Kurzfilm „Los dias felices“ wurde sie für den Besten Kurzfilm beim Internationalen Film Festival in Freiburg nominiert.

MOSKAU, RUSSLAND

Feel ist DJ und lebt in Moskau. Durch Corona ist er gezwungen, seine Auftritte als DJ digital durchzuführen. Zuerst ist er skeptisch, entdeckt dann aber darin die Menschen, für die er auflegt, neu. Er lebt nicht allein. Zusammen mit seiner besten Freundin Mascha, die nur eine Treppe weiter unten im selben Haus lebt, arbeitet er an neuen Projekten. Sie suchen ihre Chance, auch in diesen Tagen kreativ zu sein, sich auszudrücken. Dabei entstehen skurrile Songs, intensive Videos.

Regie: Dimitrii Petruvshin
Dimitrii Pervushkin ist ein russischer Regisseur, Producer und Dramaturg und arbeitete u.a für Serien wie „Chernobyl“, „War & Piece”und „Outliers”.

NADSCHAFABAD, IRAN

Mohammad & Gholam sind Schafhirten in Nadschafabad im Zentraliran. Jeden Trag führen sie ihre Herde Schafe an eine schattige Quelle. Die Auswirkungen des Corona-Virus haben auch ihre Welt und ihre Gedanken erreicht.

Regie: Ali Mohammad Ghasemi
Ali Mohammad Ghasemi ist ein iranischer Filmemacher. Neben seinen zahlreichen Projekten als Kameramann, u.a für Filme wie „From Teheran to London“ (von Mania Akbari, 2012), arbeitet er auch als Regisseur, z.B. „Dogs and Fools“ (2017).

NAIROBI, KENIA

Felister lebt am Rande von Nairobi und arbeitet im Zentrum der Stadt als Schuhputzerin. Sie ist alleinerziehende Mutter eines 14-jährigen Mädchens. Nach dem ersten Lockdown am März 2020 in Kenia bricht ihr Geschäft zusammen. Das Geld ist nun knapp und daheim sitzt ihre Tochter, die nun nicht zur Schule gehen kann. Eines Tages, ihre Tochter ist gerade zu Besuch bei Felisters Schwester in einem anderen Stadtteil, werden auch die Stadtteile voneinander getrennt. Felister kämpft jetzt an mehreren Stellen um die Existenz ihrer kleinen Familie.

Regie: Joseph Mucheru
Joseph Mucheru ist Filmemacher in Nairobi und arbeitet vor allem für internationale Fernsehanstalten.

NEW YORK, USA

Jorge ist vor 19 Jahren aus der Dominikanischen Republik nach New York gekommen und arbeitet hier als Pizzabote. Aufgrund seiner Vorliebe für Softdrinks wird er „Coca Cola” genannt. Während des Lockdowns fühlt er sich als Essenslieferant wichtig, erlebt bei den Fahrradfahrten durch eine menschenleere Stadt diese neu und muss dennoch um sein eigenes Wohl kämpfen. Denn momentan ist er obdachlos und sucht eine Wohnung. Bei allem bleibt er optimistisch und kämpferisch. Er ist sich sicher, dass das Virus ihm nichts anhaben kann. Und er eine Wohnung findet.

Regie: Valerio Ciriaci.
Valerio Ciriaci ist ein italienischer Filmemacher und Kameramann. Er lebt seit 2011 in New York. Er arbeitet für Nachrichtensender wie Rai, Sky und Mediaset. Sein erster Feature-Film „If Only I Were That Warrior“ gewann 2016 den Italien Golden Globe.

RIO DE JANEIRO, BRASILIEN

Saullo arbeitet in der Verwaltung im Krankenhauses der Favela Vidigal in Rio de Janeiro. Während der Pandemie übernimmt auch er medizinische Aufgaben im Gesundheitsbereich. Sein Partner und er haben sich in dieser Zeit vorübergehend voneinander separiert und vorsorglich in Isolation begeben. Er bewegt sich zwischen der Sorge um seine Mitmenschen und dem Aufrechterhalten der Normalität seiner Beziehung. Die Arbeit schweißt zusammen, die Wege zum Verteilen der Masken in der Favela bringen ihn den Bewohnern näher. Und für seine große Liebe schneidet er ein Video.

Regie: Victor Magrath
Victor Magrath ist ein brasilianischer Filmemacher. Er gründete 2009 „A Bolha Films“. Seine Karriere im Kino begann er als Cutter für die renommierten Filmemacher Domingos Oliveira und Sergio Ricardo.

ROM, ITALIEN

Die 94-jährige Ida stirbt im März 2020 in der ersten Welle der Pandemie an den Folgen eines Sturzes. In ihrer Wohnung in Rom bleibt ihre polnische Pflegerin Sofia zurück. Diese schwankt zwischen der Erinnerung an die fast zur Freundin gewordenen Verstorbenen und ihrer Familie in der polnischen Heimat. Wohin gehört sie, wenn doch auf einem der vielen Balkone auf der anderen Straßenseite auch ihr Mann fürs Leben sein könnte, wie es die verstorben Ida immer gesagt hatte.

Doch Sofia entschließt sich, sobald es möglich ist, vorläufig nach Polen zurückzukehren und nimmt doppelt Abschied von Ida.

Regie: Michele Cinque
Michele Cinque ist ein italienischer Filmemacher. Er führte Regie bei den preisgekrönten Dokumentarfilmen “Lavoro Liquido” und „Mr. Jazz”. Aufmerksamkeit im deutschen Raum bekam er durch seinen Dokumentarfilm „Iuventa“.

EINE SUNDAY FILMPRODUKTION IN KOPRODUKTION MIT ZDF/3SAT GEFÖRDERT DURCH DIE MITTELDEUTSCHE MEDIENFÖRDERUNG
written and directed by MANUEL FENN, edited by ANTONIA FENN BFS, creative consultants MICHELE CINQUE & ANDREAS PICHLER, Music JAN KEHLCHEN & ECKART GADOW, re-recording mixer OLAF MEHL, commissioning editor zdf/3sat UDO BREMER,
Executive Producer RENÉ FROTSCHER & THOMAS JESCHNER, Line Producer VOLKER ZOBELT, world units directors: ALTO XINGU TAKUMA KUIKURO, cochabamba JULIO WEISS, haifa GUNDULA BECKMANN, berlin MANUEL FENN & SOPHIA FENN, kuala lumpur YIHWEN CHEN,
london AGOSTINA GUALÁ, moscow DIMITRII PERVUSHIN, Nadschafabad ALI MOHAMMAD GHASEMI, nairobi JOSEPH MUCHERU, new york VALERIO CIRIACI, rio de janeiro VICTOR MAGRATH, rome MICHELE CINQUE
www.DIEWELTJENSEITSDERSTILLE.DE